Halten ohne festzuhalten

Wie würdest du reagieren, wenn ein kleines Vögelchen auf deiner Handfläche landet? Würdest du es festhalten?

Sprich ganz schnell die Finger drum schließen, damit es nicht mehr wegfliegen kann.

Wie würde es darauf reagieren? Würde es zappeln und versuchen sich zu befreien? Dann müsste man die Finger noch enger drum schließen, um sicher zu gehen, dass es nicht wegfliegen könnte.

Aber könnte man sich dann noch das kleine Vögelchen anschauen?

Vielleicht wenn man die geschlossene Hand in einem Käfig steckt und dann das Vögelchen frei lässt. Aber wäre es dann noch jenes mutige Vögelchen, was sich auf deiner Handfläche niedergelassen hatte? Es würde im Käfig umher fliegen, gegen Gitterstäbe prallen und verzweifelt den Ausgang suchen. Irgendwann wird es müde, ergibt sich seinem Schicksal, nur damit du es dir jederzeit anschauen kannst, ohne Angst haben zu müssen, dass es wieder verschwindet, ohne zu wissen, ob es wieder käme.

Oder würdest du das kleine Vögelchen halten?

Sprich es dürfte sich neugierig auf deiner Handfläche umschauen, sich vielleicht hinsetzen, sein Gefieder ausschütteln? Vielleicht hättest du sogar ein paar Samen übrig, die du dem Vögelchen vorsichtig hinstreust. Vielleicht würde es Gefallen an dir finden und dir sogar die Möglichkeit geben über sein Köpfchen zu streicheln. Es dürfte wegfliegen wenn es möchte, aber auch bleiben.

Ist es nicht in Beziehungen jeglicher Art ähnlich? Wie ein kleines Vögelchen auf einer Handfläche?

Wie reagieren wir? Greifen wir nach dem Vögelchen und halten die Beziehung krampfhaft fest, damit sie uns ja nicht mehr entkommt, nur damit wir glücklich sind?

Oder sind wir mutig und halten wir die Beziehungen, so dass sie sich entwickeln können? Manche Beziehungen kommen und verschwinden schnell wieder, aber manche Beziehungen bleiben, freiwillig ohne Zwang, ohne das man sie in einem goldenen Käfig einsperren muss.

Und genau jene, die wir nur halten ohne festzuhalten können wir am meisten trauen. Denn sie sind ehrlich, achtsam und lassen Entwicklung zu.

Zwischen Halten und Festhalten an einem Vögelchen, wie auch an einer Beziehung, liegen Welten. Es ist an uns zu entscheiden wie wir damit umgehen möchten.

 

 

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Wachstum

Wenn Gefühle und Gedanken,

wie fließendes Wasser,

dennoch gehalten werden können,

dann ist Wachstum möglich.


Copyright Sabrina Juschka

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Lebenspuzzle

Habt ihr euch schon mal einen Puzzle gekauft? Man sucht sich eine freie Fläche und schüttet den ganzen Inhalt aus. Alle Teile liegen kreuz und quer. Dann fängt man an, zumindest würde ich es so machen, jedes einzelne umzudrehen. Wenn man damit fertig ist, stellt man noch den Deckel von der Puzzleschachtel auf. So sieht man, wie das Bild aussehen soll, wenn man alle Teile zusammengefügt hat. Manche Puzzleteile sehen so schwammig aus, dass man keine Ahnung hat, wo sie hingehören. Diese Teile sind darauf angewiesen, dass erst andere Teile ihren Platz finden. Oft beginnt man mit den äußeren Rahmen und in Vorfreude auf das Gesamtbild arbeitet man sich emsig vor.

Das Leben ist fast vergleichbar mit einem Puzzle. Was im Leben aber anders ist? Weder kann man sich das Leben, wie bei einem Puzzle, selber aussuchen., noch kann man sich das Gesamtbild anschauen. Man bekommt den Rahmen und viele schwammige Teile, man arbeitet, entdeckt, leidet, oft kommt man an einem Punkt, da weiß man nicht mehr, wo das nächste Teilchen hingehört.

Bei einem Puzzle kann man sich anschauen, wie es am Ende ausschaut, aber im Leben kann man das nicht. Es kommt der Moment und das ist jedem bewusst, da zeigt sich das Gesamtbild. Fragt sich nur, ob es so aussieht, wie man es sich gewünscht hat. Denn was zum Puzzle noch anders ist. Wir selbst haben Einfluss darauf, wie Teile unseres Lebenspuzzle aussehen können. Wir sind nicht auf die Idee eines Anderen angewiesen. Wir haben die Möglichkeit unser Puzzle selbst zu gestallten. Auch wenn der Rahmen nicht perfekt ist, so können wir uns nach innen vorarbeiten und unsere Lebensteile neu einfärben. Wir sollten uns nur trauen, denn unser Leben ist bei weitem nicht so statisch wie ein gekauftes Puzzle aus dem Laden. Es ist unser Leben und wir haben das Recht unsere Teile immer wieder neu zu gestalten.

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Wasserglas

Manchmal gibt es Augenblicke im Leben, da fühlt man sich wie ein Wasserglas unter einem Wasserhahn.
Das Wasser strömt unaufhörlich, das Glas läuft über.
Dann kommt der Moment an dem man den Hahn zudrehen muss. Doch wohin mit dem ganzen Wasser?
Schön wenn man dann Jemanden findet, der einem hilft das Glas zu leeren und das übergeflossene Wasser aufzuwischen.
Wenn man Jemanden hat, der einem zeigt, wie man jenen Hahn auf und zudrehen kann, ohne dass man überflutet wird.

Ich wünsche allen, die sich mal wie ein Glas Wasser fühlen, so Jemanden an der Seite. Jemanden, der mit dir den Wischmop schwingt.
Noch mehr wünsche ich jedem Wasserglas, dass er solch eine Hilfe annimmt und sich dieser Hilfe nicht schämt.
So wird man aus Erfahrung reicher, aus einem Wasserglas vielleicht sogar irgendwann ein Wischmopschwinger...

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Walnussherz

Etwas Schönes zu sehen,
kommt aus einem tiefen verstehen.
Einatmen, halten, ergeben,
in allen Poren bewusst in sich aufnehmen.
Sich selbst zum berühren verführen. 
Das wahrhaftig schöne,
oft im kleinen verborgen.
So verlieren sich im genießen,
die Sorgen für das jetzt und dem Morgen.
Etwas Schönes zu sehen,
kommt aus einem tiefen verstehen.
Ausatmen, loslassen, geben
Durch die Adern pulsiert das schöne im Leben.

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Katzen im Gebüsch

Hilfe annehmen oder nicht? Wenn sich die Vernunft und die Angst unterhalten...


"Es ist als würde man im Winter den Vögeln Futter hinstreuen, doch sie haben zu viel Angst es sich zu holen."

 

"Es könnte doch jederzeit eine Katze aus dem Gebüsch springen!"

 

"Ist der Hungerstod die bessere Alternative? Denn was wenn es gar keine Katzen im Gebüsch gibt?", sprach die Vernunft.

 

"Hm, gute Frage", sagte die Angst.

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Herzensbegegnung

Für Manuela


Herzensbegegnung

 

Zeit
genug
im Überfluss
Doch dann ist die Zeit
verflogen
zu wenig
knapp bemessen
In dem Moment noch nicht zu spät
Begegnung
Umarmung
Sehnsucht
berühren sich zwei Herzen
Die verlorene Zeit
verliert ihr Gewicht
Alles wird unwichtig
wir waren nicht
doch wir sind
wir genießen
die Herzensbegegnung


Ich danke dir dafür.

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Das letzte Einhorn

Wer kennt ihn nicht, den Kinderfilmklassiker, das letzte Einhorn? Ein einsames Einhorn macht sich auf die Suche nach anderen Einhörnern, es möchte nicht glauben, dass es das letzte auf Erden ist. Auf der Suche begegnet das Einhorn einem Zauberer und einer Zigeunerin. Sie werden Weggefährten. Gemeinsam treffen sie auf den roten Stier, ein böses Wesen, das alle Einhörner für sich haben möchte. Dem Zauberer bleibt zur Rettung des letzten Einhorns nur dessen Verwandlung in eine menschliche Gestalt.
Ist es nicht in der realen Welt oft ähnlich? Wir werden geboren, sind jeder für sich einzigartig. Was ganz besonderes, unverwechselbar, ein absolutes Unikat. Wir ziehen los, begeben uns auf den Weg, den Weg unseres Lebens. Wir gehen auf die Suche nach vertrauten Seelen, anderen Einhörnern. Wir begegnen Menschen, Freunden, wenn nicht sogar Zauberern. Doch dann erscheint der rote Stier, vielleicht nicht nur einer, sondern eine ganze Horde, in Form von Neid, Hass, Medien. Sie treiben uns vor sich her, lassen einem kaum noch Luft zum atmen. Und dann geschieht es, wir lassen uns „verzaubern“, passen uns an. Quetschen uns als Einhorn in einer unangenehmen Hülle. So verschwinden wir, werden für die Augen des roten Stiers unsichtbar. Plötzlich gehen wir auf zwei Beinen, erst wackelig, dann werden die Schritte immer sicherer. Wir kleiden uns, machen uns schön, passen uns an und verstellen uns. So fallen wir nicht mehr auf. Je länger wir so bleiben, desto mehr verschwindet unsere Identität. Wir fangen an uns neu zu erfinden, aus Angst gesehen zu werden. Denn was haben wir schon den Stieren entgegenzusetzen. Aber so sehr wir es auch versuchen, ganz tief in uns spüren wir, dass die Hülle eigentlich gar nicht passt. Sie ist eng, schnürt ein, kratzt an allen Ecken und Kanten. Wie soll es auch anders? Sind wir doch alle wunderbare, einzigartige Geschöpfe, jeder für sich ein Unikat. Kein Stier ist es wert sich zu verwandeln. Ich bin ein Einhorn, und bestimmt nicht das Letzte!

Oder?

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Der Weg zu mir selbst...

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Masken

Venedig, die Stadt mit tausend Gesichtern oder vielmehr tausenden Masken. Zuerst wurden sie zum Karneval getragen, doch nach und nach fanden die Masken auch im Theater und manchmal sogar im täglichen Leben ihren Platz. An kaum einer Ecke gibt es sie nicht zu bewundern, in allen möglichen Farben und Formen, menschliche wie auch tierähnliche Masken.

Aber muss man wirklich so weit reisen, um Masken zu sehen? Trägt nicht jeder von uns hin und wieder eine? Zwar nicht im herkömmlichen Sinne, dennoch mit dem gleichen Ziel. Um sich dahinter zu verstecken und unsichtbar zu werden. Unerkannt hinter der Maske wird man weniger angreifbar.

Manche tragen sie durchgehend, nur wenige brauchen keine und dann gibt es die, die sie je nach Belieben auf und absetzen können.

Wer darf dahinter schauen? Was passiert, wenn ich sie absetze? Mag mein Gegenüber überhaupt mein wahres Gesicht? Oder behalte ich vielleicht aus Angst, Scham und Selbstzweifel die Maske an? Die Masken in Venedig, wie auch hier zu Lande, werden wie ein Schmuckstück behandelt, gehegt und gepflegt, damit sie keine Risse bekommen, im schlimmsten Falle sogar zerbrechen.

So scheinen die venezianischen Masken überall zugegen zu sein. Mal bunt, mal traurig oder mit einem breiten Lächeln versehen. Manchmal zeigen sie das halbe Gesicht, manchmal nur die Augen. Doch spätestens in der Nacht, wenn wir alleine sind und uns keiner sieht, sollten wir sie ablegen , damit wir uns nicht selbst vergessen und vor den eigenen Augen verschwinden.

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Chaos

Die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter schicken jeweils zwei ihrer Kinder zur jährlichen Zusammenkunft. Sie sollen gemeinsam einen Weg erarbeiten, die den Menschen gerecht wird.

 

Frau Frühling, hell und von zarten Trieben umgeben, spricht zu ihren Kindern: „Mein Glaube und meine Hoffnung zieht hinaus und lasst euch nicht eurer Wichtigkeit berauben. Steht immer zusammen.
Lieber Glaube gib die Hoffnung niemals auf und auch du meine Hoffnung schenke dem Glauben deine Wertschätzung.“

 

Auch Frau Sommer, von einem warmen Schein umgeben, gibt ihren Kindern was mit auf ihren Weg: „Mein Herz und meine Besinnung, zusammen seid ihr stark. Mein liebes Herz verliere nie die Besinnung denn sie ist dein Geleit. Doch auch meine Besinnung achte auf unser Herz, denn nur dort findest du, auf was es sich zu besinnen lohnt.“

 

Vater Herbst, gekleidet in einem braunen Blättermantel, ist eher ruppiger Natur.
„Chaos und Verfolgung geht hin und erfüllt euren Zweck! Verfolgung setzte dich in Bewegung und treibe die undankbaren Wesen in, des Chaos Armen. So, das Chaos die Menschen zur Verfolgung treibt!“

 

Und dann gibt es noch Herr Winter, ein eisiger Mann. Er schickt seine Söhne Zweifel und Flucht.
„Seht zu das ihr euch Gehör verschafft! Zweifel, schenke den Menschen Zweifel und treibe sie zur Flucht und sind sie auf der Flucht, sollen sie sich der Verzweiflung ergeben!“

 

So sitzen die Acht Kinder gemeinsam um einen runden Tisch.
Der Glaube, die Hoffnung, das Herz und die Besinnung, Chaos und Verfolgung und nicht zuletzt der Zweifel und die Flucht.
Sie reden und diskutieren, sie denken nach und wiegen ab, was wäre wohl das Beste, wo wäre jeder mit gedient?

 

Mein liebes Herz ergebe dich nicht der Zweifel, denn sie stürzen dich ins Chaos. Und so sehr du dann versuchst davor zu fliehen, sie werden nie aufhören dich zu verfolgen. Daher besinne dich auf das Allerwichtigste und erfülle dein Herz mit Glauben und gebe die Hoffnung niemals auf!

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Wir sind herrlich unperfekt!

Ist euch schon mal aufgefallen, wie oft wir andere bewusst oder auch unbewusst auf unsere Defizite hinweisen.

Nicht selten folgt nach einem Begrüßungssatz: "Ach, ich habe mal wieder zugenommen." oder "Sorry, meine Wohnung ist gerade nicht aufgeräumt."

Und man selbst denkt:" Ja, jetzt wo du es sagst, dein Gesicht ist etwas rundlicher und ja da liegen tatsächlich noch Krümel rum."

Eigentlich wäre mir das gar nicht aufgefallen, hätte mich mein Gegenüber davon nicht in Kenntnis gesetzt.

"Mein Bauch ist zu dick, meine Oberschenkel zu prall und ein Doppelkinn habe ich auch. Ach, das mit dem Abnehmen bekomme ich einfach nicht hin."

Da denke ich mir: "Wer will denn, dass du abnimmst? Oder dass deine Wohnung steril sauber und aufgeräumt ist?" Warum machen wir uns so verrückt, was andere über uns denken? Ich glaube den meisten ist nicht klar, das viele Menschen gewisse Details gar nicht so wahrnehmen wie man selbst.

Stellt euch mal vor, ihr steht im Supermarkt an der Kasse, da sitzt eine echte Rubensfrau. Es ist augenscheinlich klar, dass sie gutes Essen zu würdigen weiß. Ihr habt gerade einen schlechten Tag und dann schaut genau sie euch mit dem wärmsten Lächeln der Welt an. Sie schafft es mit ihrer Herzlichkeit euer Gemüt zu erwärmen. Wie würdet ihr sie in Erinnerung behalten? Als die Rubensfrau oder als eine warmherzig lächelnde Dame?

Mir würde die lächelnde Dame im Gedächtnis bleiben.

Es ist mir persönlich nicht wichtig, ob jemand zu- oder abgenommen hat, ob die Wohnung picobello sauber oder das Geschirr von gestern noch auf dem Tisch steht. Darauf kommt es gar nicht an.

Stellt eure Makel nicht so in den Vordergrund, denn sie fallen meist gar nicht auf. Seid nicht immer so kritisch mit euch selbst. Vertraut darauf, dass die Menschen, die euch mögen, euch genau dafür zu schätzen wissen. Für eure Persönlichkeit, mit euren Ecken und Kanten, denn alles andere wäre langweilig.

Wir sind Menschen und keine Roboter. Wir sind herrlich unperfekt!

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Eindrücke die nicht erdrücken

Montag

 

Lavendel    Gelb

 

Ruhig    Quirlig

 

Blumenwiese

 

Ich tanze barfuß unterm blauen Himmel

 

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Musik beflügelt

Hat einer von euch schon mal ein Musikstück beschrieben?

Im Rahmen eine Schreibwerkstatt bekam ich Gelegenheit dazu.

Hier meine Interpretation von Vivaldi-vier Jahreszeiten Frühling:


Mit stolzem Gang und erhobenen Hauptes tanzen die Noten.

Es gibt kein bitten sondern ein drängen.

Fliegende Hände wollen, sind in Eile.

Es gibt kein verschnaufen.

Sie werden begleitet von einem dominanten Schwung.

Die Flügel entfalten sich, werden lebendig.

Sind die Regentropfen nur der Beginn.

Der melodiöse Anzug fordert zielstrebig das Notenkleid auf.

Das Unwetter entfaltet seine unbändige Kraft und verbeugt sich vor dem Orkan der Symphonie!

Welche Musik bewegt euch?

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Hotpants

Schon oft habe ich gehört, dass die Menschen sich nicht ändern können. Sätze wie: „Er ist, wie er ist.“ oder „Sie wird sich niemals ändern.“ sind allen geläufig. Und viele unter uns haben diese so sehr verinnerlicht, dass es gewissermaßen sogar stimmt. Nun bin ich aber ganz anderer Meinung.

Menschen können sich verändern, weiterentwickeln. Es ist keine Frage des Könnens sondern des Wollens. Es ist vergleichbar mit dem Heranwachsen. Erst liegen wir nur rum, dann krabbeln wir und irgendwann, nach vielem Hinfallen und Aufstehen, können wir im besten Fall laufen. Und in jedem Stadium ändert sich unser Blickwinkel. Sahen wir zu Anfang nur die Krümel auf dem Boden, sehen wir plötzlich den Kuchen auf dem Tisch. In dieser Zeit haben wir uns stetig verändert, weiterentwickelt und uns neugierig umgeschaut. Jeder auf seine Weise und in seinem Tempo. Aber warum sollte genau diese Entwicklung, dieses Vorankommen plötzlich aufhören? Ist es unserer Bequemlichkeit geschuldet? Denn vergessen wir nicht, irgendwann, wenn wir das Glück haben zu altern, ändert sich die Perspektive wieder. Wir schrumpfen immer ein kleines bisschen mehr. Und wenn wir „Pech“ haben, liegen wir irgendwann nur noch im Bett und tragen wieder Windeln, sehen alles erneut aus einem anderen Blickwinkel. Unser Körper ändert sich und lässt sich nicht aufhalten, höchstens in seiner Veränderung unterstützen. Warum also glauben die meisten unter uns, dass es sich mit unserem Sein genau andersherum verhält? Unser Körper soll immer schöner, fitter und jünger werden. Warum dann nicht auch unser Denken und handeln? Warum nicht bei dem eigentlich Wichtigen beginnen und unsere innere Schönheit nach außen kehren. Es ist natürlich nicht einfach sich selbst zu hinterfragen, zu reflektieren und sich womöglich Fehler einzugestehen. Aber genau darum geht es doch, denn das macht uns als Mensch doch gerade so spannend. Was wäre wenn wir uns nur mal einen kleinen Schritt aus unserer Komfortzone heraus begeben, mal kurz den Blickwinkel ändern?

Es ist so einfach sich auf dieser Einstellung auszuruhen: So hat mich mein Gegenüber schließlich kennengelernt und wenn es demjenigen nicht passt, kann er gehen. Es geht mir nicht darum sich selbst untreu zu werden, sich so zu verbiegen, dass andere einen mögen, sondern einfach darum, hin und wieder die Perspektive zu ändern und die Möglichkeit einer positiven Veränderung zuzulassen.

Raus aus der emotionalen Jogginghose und rein in die Hotpants!

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Ein schöner Mensch

Wie sieht für euch ein schöner Mensch aus?

Was spielt da für euch eine Rolle? Augen-, Haar-, oder sogar Hautfarbe? Die Struktur der Haare, die Körperform? Vielleicht die Kleider, die der oder diejenige trägt? Es gibt so viele Kriterien. Hände, Füße, Kopfform, Bauch, Beine, Po und da sind wir  gerade mal bei den Äußerlichkeiten angelangt.

Ich für mein Teil, gehe kaum noch nach dem Äußeren, sondern eher nach dem Gefühl, das bei mir ankommt.  Denn es gibt Menschen, die sind bildschön, doch wenn sie ihren Mund aufmachen und reden, sind sie abgrundtief hässlich. Dann wiederum gibt es Menschen, die vom Äußeren kaum einen zweiten Blick wert sind, doch hörst du ihnen zu, etwas sehr hübsches Ausstrahlen. Viele Leute nehmen sich kaum noch Zeit, um wirklich hinzusehen und verpassen dadurch die wirklich schönen Menschen.

Für mich ist jemand schön, wenn er mir ein Gegenüber ist, mit Gefühl für sich und andere. Der über sich selbst lachen und mit anderen weinen kann.

Wie würdet ihr einen schönen Menschen definieren?

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Gestern ist vorbei

Gestern ist vorbei,

morgen ist ein neuer Tag.

Heute weiß ich einerlei,

dass ich das Geschehene nicht zu ändern vermag.

 

Auch fällt es noch so schwer,

nicht in der Vergangenheit zu verharren,

wichtiger ist es viel mehr,

das Beste für die Zukunft zu bewahren.

 

So werden sich Fehler nicht wiederholen,

Vergangenes in den Hintergrund gesetzt.

Die Zukunft wird es einen entlohnen,

lebt man im hier und jetzt.

 

 

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Neuanfang

Der Neuanfang ist ein etwas Altes aufgeben,

das Anvertraute mit hinein nehmen.

Ein neues fühlen, Ängste überwinden,

neue Schritte gehen, sich neu erfinden.

Vergangenes sollte man nicht seiner Wichtigkeit berauben,

sondern neue Möglichkeiten entdecken, spüren und schmecken.

Ein Wagnis, ein Für und ein Wieder.

Der Wandel ist unumgänglich,

macht das Leben erträglich.

Die Trauer um das Vergangene vermischt sich mit der Sehnsucht nach dem Kommenden und

macht im Hier und Jetzt ein Neuanfang möglich.

Wie empfindet ihr einen Neuanfang? Verwirrend, beängstigend oder doch befreiend? Lasst es mich wissen...

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Farben gleich Emotionen?

Wie wichtig sind Farben? Welche Rolle spielen sie in unserem Leben? Sind sie den Emotionen der Menschen ausgeliefert? Viele unter uns nutzen Farben als Statement, wollen damit zeigen wer sie sind und wo sie stehen. Fast jeder, der den Begriff Gothic hört, assoziiert es mit Düster und Schwarz. Denn die meisten, die dem Gothic verfallen sind, sind dunkel gekleidet. Wenn nicht sogar farblos, da schwarz nicht als  eigentliche Farbe gilt. Auch Trauernde tragen häufig Schwarz.

Dann haben wir da noch Blau für die Jungs, Rosa für die Mädchen und die bunten Farben sind eher für die „Hippies“ weggelegt. Die Rothaarigen bevorzugen lieber erdige Töne, so wie Braun oder ein sattes Grün.

Wie aber sieht es nun um unsere innere Farbe aus? Gibt es die überhaupt?

Bekleiden die Gefühle in eurem Inneren Farben?

Wenn man glücklich ist, vielleicht einen gelben Ton? Grün bei Zufriedenheit oder gar ein grelles Rot bei Wut? Ein Himmelsblau im Gebet oder ein feuriges Orange bei Begierde?

Wie geht es euch mit Farben? Wenn ihr im Inneren eher dunkel seid, hüllt ihr euch dann von außen in warmen Farben? Oder tragt ihr dann erst recht „farblos“? 

Mir zum Beispiel gefällt zurzeit „Pastell, macht das Leben hell“. 

Farben und Emotionen dürfen sich für mich miteinander verbinden, eine Symbiose eingehen. Denn was gibt es Schöneres, als seinem Leben Farbe einzuhauchen?

Die Natur macht es uns vor, warum nicht einfach nachmachen?

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Der Frühling

Wenn der Frühling kommt, erblüht die Welt und erwacht
aus ihrem Winterschlaf.
Es beginnt ein Recken und Strecken,
ein Ringen und Raufen, ein neuer Blick der Sonne entgegen.
Türen gehen auf, Rollos verschwinden,
Licht durchflutet die Räume.
Knospen sprießen, Vögel suchen, finden, nisten.
Farben verändern sich.
Das Leben beginnt, zeigt sich draußen, nicht mehr hinter warmen Mauern versteckt.
Straßen füllen sich, Stimmen werden lauter, umarmen, umgarnen, Anfänge werden gemacht.
Plötzlich bekommt das „nach draußen“ eine neue Bedeutung.
Sehen und gesehen werden.
Zügige Schritte, flanierende Beine, kokette Hüften, sinnliche Lippen reißen aus dem Winterschlaf.
Gesättigte Leiber, drängen, bewegen, straffen sich, wollen sich profilieren.
Der Frühling, ein Neuanfang der Schöpfung beginnt.

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Böse Küche

Hier folgt ein Gedichtrezept. Bittersüß und ungenießbar? Und doch, vielleicht, kommt es manchmal der Wahrheit näher als man denkt ;-).


Reibe mit aufgerauten Händen vertrocknete Herbstblätter,
in einem Kessel voller verwirrenden, klirrenden Emotionen.
Verrühre es mit einem Holzstab, angefasst schon von unzähligen Händen.
Gieße es in dem Kelch der Bitterkeit und führe es den möchtegern Besserwissern an die verräterischen Lippen.

Oder wie seht ihr das?

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Wohlfühlen

Heute habe ich an einem spannenden Schreibworkshop mitgemacht. Alle die da waren, haben sehr schöne Texte geschrieben. Die Gruppe hat mich dazu inspiriert ein Dankeschön für den wundervollen Tag zu verfassen. Ein extra Dankeschön an die Leiterin, einfach toll!


Viele Stimmen klingen, erfüllen den Raum.
Emotionen zeigen, fliegen, ergreifen.
Gedanken entwickeln sich, verbinden und reifen.
Ungesehenes wird sichtbar, mutig gezeigt.
Niemand verurteilt, ein jeder bleibt.
Die Atmosphäre ist mit einer schweren Leichtigkeit erfüllt.
Gesichter werden mit fließenden Wörtern umhüllt.
Ruhe im Inneren gilt es, für mich, zu finden.
Möchte ich die äußeren Töne in sich verbinden.
Begleitet und geführt von einem zarten Klang,
gleite ich beobachtend der Melodie entlang.
Freue ich mich über das gebotene Vertrauen,
durfte ich kurz hinter Fassaden schauen.
Bin ich berührt, gleich auch verzückt,
danke ich euch für das geschenkte Glück.

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Ein Blick durch den Spion

Woran macht ihr fest, wer bleiben darf und wer nicht?

Mal angenommen unser Leben ist wie ein Haus. Wem würdet ihr die Tür öffnen, wenn nicht sogar herein bitten? Wem würdet ihr alle eure Räume zeigen? Wer dürfte sich in deinem "Haus des Lebens" umschauen? Hier und dort eine Schranktür öffnen und reinschauen?

Wer darf nur bis in den Hausflur oder gar nur durch die geöffnete Haustür blicken?

Oder genügt nicht selten der Blick durch den Spion, um zu entscheiden, die Tür gar nicht erst zu öffnen.

Wie entschließt du dich, wer rein darf und wer nicht?

Ist es ein Bauchgefühl oder Kopfsache? Ein Zusammenspiel von beiden oder womöglich ein Wettkampf? Herz gegen Kopf, der Stärkere gewinnt?

Wie ist es wenn du dich, sei es spontan oder wohlüberlegt, entschieden hast?

Wir begegnen so vielen Menschen in unserem Leben und manchmal hast du nicht mal die Freiheit selbst zu entscheiden. Es ist ein brauchen, müssen, eine Verpflichtung, ein zulassen ob du willst oder nicht.

Dann gibt es die Momente, da darf einer rein, sogar bis an die Schränke, schaut neugierig, forschend, fängt an die Inhalte neu zu sortieren. Kein Fragen, ohne Rücksicht, übergeht Wünsche und Gefühle, fast schon respektlos.

Hilft dann die Beteuerung, dass derjenige nur dein Bestes will, lässt du es zu, schaust du es dir an oder wird er stante pede an die Luft gesetzt.

Wichtig ist die Basis, verlässliche Mitbewohner, die helfen. Die in deinem Haus ein und ausgehen dürfen, mit aufpassen, warnen oder zum zulassen drängen. Denn wenn man die gefunden hat, dann schadet auch eine Fehlentscheidung kaum.

Auch sich selbst zu reflektieren, wie verhalte ich mich, wenn ich vor einer Haustür stehe? Möchte ich rein, habe ich den nötigen Respekt? Wäre ich gerne ein Mitbewohner?

Es ist ein geben und nehmen, du kannst den Menschen nur vor den Kopf schauen. Manchmal lässt man die Falschen eintreten und die Richtigen im Regen stehen. Manchmal geschieht es aus dem Wunsch nach Nähe oder auch aus kalter Berechnung. Manchmal kannst du verzeihen, manchmal nicht.

Es gibt Haustüren, die kaum zu öffnen sind, gehalten von unzähligen Sicherheitsschlössern und welche, die nur selten schließen.

Das Eintreten, draußen bleiben, das Öffnen oder noch mehr Sicherheitsschlösser anbringen, ist und bleibt ein Seiltanzakt.

Ein Wagnis ohne Gleichen.

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Dein Ich

Es gibt Abschnitte im Leben, da merkt man erst wenn es fast zu spät ist, dass man sich selbst so für Andere hingegeben hat, dass man vergessen hat was für einen selbst wichtig ist. Zum Glück gibt es da dann die innere Stimme und wenn man mal ganz leise ist, hört man sie flüstern...


einst war ich du und du warst ich.
Und weißt du was? Ich vermisse dich!
Du hast mich verloren, vergessen sogar,
so traurig und doch so wahr.
Doch ich vergesse dich nie, bin immer noch da,
ein kleiner Keim so wunderbar.
Leise, zaghaft flüstere ich dir zu,
du bist ich und ich bin du!
Ich weiß du wirst mich finden
und wieder an dich binden.
Aus zwei wird eins
und du endlich wieder meins!
Lasse mich wieder wachsen, strahlen und erblühen
und ich verspreche dir, ich werde dich belohnen für deine Mühen.
Wir haben es verdient wieder auf zu erstehen
und unseren Weg gemeinsam zu gehen.
Ich bin du und du bist ich
und ich weiß du findest mich!!

In liebe dein Ich.

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Siamesische Zwillinge

Zwei Bäuche, wie siamesische Zwillinge aneinander gebunden,
zählen sie gemeinsam die dahin rieselnden Sekunden.
Mal ist der eine oben, dann wieder unten.
So wechseln sie sich ab, selten nur für Stunden.

 

Manchmal werden sie kaum beachtet,
oder aus einem bestimmten Wunsch betrachtet.
Manchmal werden sie auch weggeworfen und verachtet,
doch zeigen sie was Gutes, dann werden sie geachtet.

 

Sie werden gebraucht oder auch nicht.
Von Erwachsenen, aber auch vom kleinsten Wicht.
Werden sie rausgeholt und sehen das Licht,
zeigen sie doch immer der Wahrheit Gesicht.

 

Auch sind die Bäuchlein mal groß oder klein.
Ihr Inhalt mal grob oder auch fein.
Doch ihr Ergebnis unumstößlich, denn so soll es sein.
So zeigen sie die Realität, ihr Gewissen ist rein.

 

Traurig, wer davon zu viel verträumt
und dadurch in seinem Leben so viel versäumt
Denn die Sanduhr, die keine Fehler einräumt,
ist der Zeit bester Freund.

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Spinne

Wer mag denn schon eine Spinne?

Wer würde sie nicht verachten?

Hat sie doch nichts besseres im Sinne,

als Anderen nach den Leben zu trachten!

Wobei, ich mag Spinnen. Wer von euch nicht?

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Elvis alias Michael Jackson

Alltagsheld

Manchmal, meist dann wenn man es nicht erwartet, begegnet man einem Menschen, der einen beeindruckt. Derjenige weiß es nicht und wird es wahrscheinlich auch nie erfahren. So erging es mir und meinen Mann.  Während unsere beiden Jungs die Kletterburg erkundeten, saßen mein Mann und ich gemütlich auf der Bank. Da sahen wir ihn kommen. Kurze Haare, lässige Klamotten, das Handy am Ohr und seine Brille balancierte auf seiner Nasenspitze.

"Nicht hingucken, sonst kommt er noch zu uns", flüsterte ich meinem Mann zu. (Wie ich mich im nachhinein für diese ausgesprochenen Gedanken schämte, könnt ihr euch bestimmt vorstellen). Geflissentlich schauten wir in eine andere Richtung. Derjenige hatte es nicht gemerkt, zu sehr war er in seiner eigenen Welt vertieft. Aus seinem Handy tönte die Musik von Michael Jackson. Zwischendurch blieb er stehen und ahmte die Tanzschritte seines Idols nach. Warum auch immer, tauften mein Mann und ich ihn Elvis. Wir hatten keine Ahnung wie er wirklich heißt, aber irgendwie gefiel er uns. Irgendwann drehte sich Elvis um und kam wieder in unsere Richtung. Doch bevor ich wegschauen konnte trafen sich unsere Blicke. Und was soll ich sagen, meine Mundwinkel gingen unwillkürlich nach oben. Ich konnte nicht anders, als den jungen Mann mit Down-Syndrom anzulächeln. Meinem Mann erging es nicht anderes. Ermutigt von unseren Blicken kam er auf uns zu, stellte sich vor uns auf und fing an wie Michael Jackson zu tanzen. Ohne Hemmungen, ohne Scham, ganz mit sich im Reinen bewegte er sich und ließ sich von der Musik treiben. Der Ernst, eine gute Performance darzubieten, stand ihm ins Gesicht geschrieben. Was soll ich sagen, Michael wäre stolz auf ihn gewesen. Wir fanden ihn toll. Er ging von Bank zu Bank und überall lächelten die Menschen.

Warum er uns beeindruckt hat? Weil er genau das gemacht hatte, was ihm in den Sinn kam. Er hatte seinen Gefühlen freien Lauf gelassen, ohne darüber nachzudenken, was andere davon hielten. Er hatte das, was ihn verzauberte, ungefiltert an uns weiter gegeben. Wer von uns schafft das schon? Einfach sein, ohne in Frage zu stellen, irgendwie beneide ich ihn dafür. Elvis ist mein persönlicher Alltagsheld.


Falls ihr auch einen Persönlichen Alltagsheld habt, lasst es mich wissen... ;-)

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Gedankenwurm

Wer kennt das nicht, man ist richtig müde, geht ins Bett und kaum ist das Licht aus, geht das Licht im Kopf an. Der Blick auf die Uhr frustriert, denn der Schlaf hat sich verabschiedet...


In der Nacht, in der Nacht, wenn  ich mich schlafen leg, mein kleines Ich erwacht.

Schön dich zu sehen, wir müssen noch einiges bereden, den Tag heute zusammen nochmal  geschwind durchgehen.

Müde will ich verneinen, lege mich anders hin, doch mein kleines Ich gibt mir zu verstehen, das macht jetzt  keinen Sinn.

Emsig stiefelt es durch meine Gedanken, stöbert neugierig herum, bringt meine Müdigkeit ins Wanken. Ich bin wieder wach, sei es drum.

Gewissenhaft zieht es alle Schubladen auf und schaut neugierig  hinein, es könnte doch vermutlich was ganz Wichtiges darin verborgen sein.

Trotz meines Wunsches  nach Schlaf, komm ich nicht drum herum, mein kleines Ich hat ihn geholt, den bösen Gedankenwurm.

Mein Wecker zeigt mir ungeschönt, es ist mitten in der Nacht, doch ich weiß ich habe verloren, denn mein Gedankenwurm  ist erwacht.

Resigniert lasse ich es zu, was habe ich für eine Wahl, die Nacht wird zum Tag gemacht, Willkommen du meine Gedankenqual. 

Stopp!  Halt! Es reicht, ich kann nicht mehr,  es muss in meinen Kopf dringend Ruhe her! 

Während mein kleines Ich meinen Gedankenwurm pflegt,  sich dann nach einiger Zeit zufrieden schlafen legt, stehe ich gerädert auf und mach mich auf den Weg. 

Denn der Gedankenwurm braucht  Nahrung, folglich wenn der Tag erwacht, gehe ich auf die Jagt für die kommende Nacht.

 


Wer von euch kennt das auch?

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Stille

Stille, einfach nur Stille.
Keiner will was, keiner stellt Ansprüche, keiner sieht mich.

Ruhe von außen, wie auch von innen.
Ruhe, ohne jegliche Bewegung.

Kein rütteln, Verlangen, Bitten, nur reine klare Stille.
Von innen, wie auch von außen.
Mit sich und der Welt im reinen, nur fühlen was an der Oberfläche ist.

Keine unterschwelligen Vibrationen, keine erfühlten Gefühle.

Ein Danke mir geht es gut, nicht mehr und nicht weniger.
Stille, keine Gedanken die Nachfragen, erfühlen, Wahrnehmen.

Klänge die vorhanden sind und erhört werden wollen schweigen, lassen in Ruhe.
Einfach nur sein ohne in Frage zu stellen.
Einfach nur schauen, ohne das hindurch.
Ruhe im Chaos der Sensibilität.
Einfach nur sein.

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Haiku

Was ist ein Haiku?

Das Haiku gilt als kürzeste Gedichtform der Welt. Seinen Ursprung hat es in Japan. Grundsätzlich gilt, das ein Haiku  aus drei Zeilen mit der Silbenfolge 5-7-5 besteht. Bei den Silben "darf" gefuscht werden, wichtiger noch ist der Inhalt. Worum geht es? Was sagt es aus? Erreicht es die Fantasie des Lesers?

Hier noch ein paar Stichpunkte:

. Die Natur ist der Ausgangspunkt

. Sinneseindrücke werden wiedergegeben

. Nicht der Dichter sondern das Haiku steht im Mittelpunkt

. Der Leser soll selbst die Möglichkeit haben, es zu fühlen, Wahrzunehmen

. Es soll die Fantasie des Lesers anregen, er bildet sich seine eigene Geschichte dazu im Kopf

 

Falls ich was wichtiges bezüglich eines Haikus vergessen haben sollte, dann raus damit.

 

 

 

 

 

Mein erster Haiku Versuch, konstruktive Kritik erlaubt ;-)



Dies ist meine eigene bildliche Haiku Interpretation. Ok, damit gewinne ich natürlich keinen Malwettbewerb :-). Welche Gedanken hat es bei euch wachgerufen?

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Schreib Weib!

Vor kurzem schrieb mir eine tolle Freundin eine nette Email. Es endete mit einem gut gemeinten Ratschlag: "Schreib Weib!" Darüber habe ich mir natürlich Gedanken gemacht. Oftmals sitze ich an meinem Computer und tippe wie wild in die Tasten, aber entspricht das dem "Schreib Weib"? Daher habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben ein Tagebuch gekauft. Und was soll ich sagen, das Weib schreibt! Und zwar so richtig "altmodisch", mit Kugelschreiber in der Hand ;-). Ohne groß zu überlegen, einfach das was mir in den Sinn kam...

 

Das Buch ist geduldig, leckt begehrlich meine Worte.

Silben, Buchstabenmilben, Parasiten verbieten, so wird mir schlecht.

Gelesen, jetzt erst recht.

Die Seite füllt sich mit wankenden Gedanken.

Gute wie schlechte, die sich zanken.

 

Ok, ist jetzt nicht gerade ein lyrisches Werk. Aber es macht Spaß, einfach mal drauflos zu schreiben. Ihr solltet es auch mal machen und schauen was dabei rauskommt. Gerne dürft ihr es auch hier beim Kommentar ausprobieren.

Ein Danke an meine Freundin, den Rat gebe ich gerne zurück, schreib Weib!!

 

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Dippen und schlecken

Anstößig oder lecker?


Sie dippen und schlecken, sie reißen und schmecken.
Schaumig und nass, genießen sie den prickelnden Spaß.
Sie probieren aus, lassen es auf ihrer Zunge zergehen.
Tauchen tief ein und lassen die Erinnerungen wieder auferstehen.
So genießen sie in vollen Zügen, tauschen und inspizieren, geleitet von spielerischen Gefühlen.
Doch dann hören sie auf, halten inne, berührt wurden alle ihre Sinne.
So wird ihnen klar, Waldmeister Brause schmeckt noch immer wunderbar!

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Ein frohes neues Jahr 2017!


Vielen Dank an alle die hier fleißig mitlesen! Ich wünsche euch allen ein spannendes Jahr 2017! Mit vielen schönen Überraschungen, Liebe, Freude und eine gute Gesundheit!

Meine guten Vorsätze für dieses Jahr?

Leben, lieben und lachen!

Nur das machen, was mir und meiner Familie gut tut und schreiben, schreiben, schreiben!

In diesem Sinne hoffe ich euch öfter mal hier anzutreffen! :-)

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Gesegnete Weihnachten

Ich wünsche alle die hier hin und wieder vorbei schauen, gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!!!

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Ich sehe dich!

Dieses Gedicht ist von mir, es steht sogar abgedruckt in einem Lyrik Band. Habe es mir aber nicht gekauft da es zu teuer ist :-). Also mein liebes Gedicht, wo du auch sein magst, ich hoffe es gibt Herzen die für dich schlagen! Naja und für alle die das Buch auch nicht kaufen wollen, so wie ich:


Ein Baum der im Schatten steht,

der Wind der stetig durch deine Äste weht.

Ist die Sonne deiner überdrüssig?

Hat sie dich vergessen?

Sind deine Knospen überflüssig,

der Wunsch nach Wärme für dich nicht angemessen?

So vieles nie gesagt,

so viele Gefühle verborgen.

Niemand der hinterfragt,

niemand der weiß um deine Sorgen.

So hast du dich deiner Unwichtigkeit ergeben

und vor den Anderen versteckt.

So kennt keiner dein inneres Leben,

keiner der dich je entdeckt.

In mitten aller Bäume bleibt dir das Licht versagt,

weil du, aus Angst dich zu verlieren nicht nach draußen wagst.

Doch hast du es so sehr verdient die Geborgenheit zu spüren,

mit deinen grünen Blättern den Himmel zu berühren.

 

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Der Zeitgeist

Wie ist eure Meinung zum Thema Zeitgeist?


Ich bin der Zeitgeist, der Geist der Zeit. Ich bin müde. Ich wurde geboren, unschuldig und rein, als die Zeit des Menschen begann, entstand ich, der Geist der Zeit.

Neugierig, erfinderisch, entdeckend, wie ein kleines Kind, unwissend auf der Suche.

Ich bin im Hintergrund präsent, begleite und leide mit, als Geist, Geist der Zeit. Ich erfreue mich über neues, über Frieden und Glück.
Ich bin so müde, kaum mehr Zeit, um meinen Geist zu regenerieren.
Wohin hat es uns gebracht, Fortschritt, Evolution.
Einst waren Familien der Mittelpunkt. Jetzt geht jeder selbst, alleine, Familie nur noch ein Begriff aus anderer Zeit. Denn es gibt keine Zeit mehr, keine mehr für die schönen Dinge. Geld, Status, Gier.
Der Egoismus nickt mir zu, zieht mich ran, erfüllt meinen Geist.
Die Macht drängt sich auf, verbündet sich, zu zweit erhalten sie die Oberhand. Ich gebe auf, lasse es zu.
Ich bin der Zeitgeist, der Geist der Zeit, alles geht, nichts bleibt.

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Wildwuchs

Es kommt der Moment, da muss man die Vergangenheit hinter sich lassen...


Sein Zimmer kommt einer Müllkippe gleich. Der Dreck füllt die Leere nicht. Aufgeräumt, doch es fehlt noch etwas.
Er schaut in den Spiegel und sieht ihr Gesicht.
Seit ihrem Tod wächst sein Bart.
Der Rasierer bahnt sich einen Weg durch seinen Wildwuchs. Mit ihm verschwindet sie. Endlich frei.

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Chaosmama

Während ich eine Schaffenspause eingelegt habe, ist eine sehr liebe Freundin von mir sehr fleißig. Sie hat einen tollen Blog erstellt, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich kann ihn euch nur wärmstens empfehlen! Also schaut vorbei und taucht ein in Billes Welt... .

 

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Schlafen ohne A und Ä

Die Arbeitsaufgabe lautete: Schreibt eine kleine Geschichte zum Thema Schlaf, max 100 Wörter und weder ein A noch ein Ä dürfen drin vorkommen. Gar nicht mal so einfach...


Brunhilde findet Fisch fies. Fritz bittet ihn trotzdem zu Tisch. Der Fisch ist eklig, sie will ihn nicht berühren. Dennoch finden ihre Lippen den Weg zum widerlichen Fisch, keineswegs um ihn zu verführen.

Der Wecker, ihr schrill klingender Retter, holt sie zurück in die Wirklichkeit.

Vorbei die Vorstellung vom küssenden Fisch, Erleichterung stellt sich ein.

Stunden vergehen, die Tür öffnet sich, vor ihr steht Herr Betriebsleiter Fisch. Fritz grinst und bittet zu Tisch. Brunhilde, wie von Sinnen, eilt ins Zimmer, legt sich hin, um der Wirklichkeit zu entrinnen.

Übermüdung, ihr erschwindeltes Glück, so muss sie nicht zum Fisch zurück. 

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Ein Krimi in drei Sätzen

Und dass ist dabei rumgekommen:


Sie lächelt ihn bittersüß an, während sie ihr Messer aus seiner Brust zieht. Auf Wiedersehen du Ehehölle und umarme mich, du meine langersehnte Freiheit. Die Rachepläne ihres Sohnes, der sich im Schrank versteckt, nehmen grausame Gestalt an.

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Seifenblase

Woran denkt ihr, wenn ihr eine Seifenblase seht? Genießt ihr es, wie der Wind damit spielt und sie immer höher trägt? Oder lauft ihr hinterher und lasst sie zerplatzen? Vielleicht erweckt es tiefsinnigere Gedanken in euch, wer weiß das schon... .  Lasst es mich wissen :-)

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Buchsymbiose Kapitel 5

Vor kurzem habe ich euch von dem Projekt Buchsymbiose erzählt, an dem ich teilnehmen darf. Jetzt ist es so weit, mein Kapitel 5 ist fertig und lesbar. Ich hoffe ihr habt beim Lesen genau so viel Spaß, wie ich beim Schreiben. Nochmal vielen Dank an die Initiatorin, für diese tolle Möglichkeit!

 

Ich bin schon gespannt auf eure Meinung!

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Ich esse keine Regenwürmer

Nur was zum schmunzeln? Oder steckt mehr dahinter :


Einst war ich rund und fett, zu meinen Mitmenschen nicht sonderlich nett. Ich sah Leid und Kummer, dachte nur an meinen eigenen Hunger. Doch dann kam der Tag des jüngsten Gerichts, ich fiel tot um und übrig blieb nichts. Als nacktes Wesen ohne Gliedmaßen wurde ich wieder geboren. Zum Graben und Wühlen auserkoren. So kroch ich Tag ein Tag aus durch die dunklen Gänge, auf der Suche nach Freiheit, raus aus der Enge. Da wurde mir klar, was ich einst war, ein fieser, egoistischer Wicht und mit dieser Erkenntnis fand ich das Licht. Raus aus der Erde, ich war frei, da traf mich der Stiefel schwer wie Blei. Zu Brei gematscht schied ich dahin, was bitte daran machte jetzt Sinn? Hatte ich doch verstanden wie wichtig das Leben ist und man des anderen Leid nicht einfach so von sich schiebt, gar vergisst. Doch oh Wunder trug ich jetzt ein Federkleid, mein Schnabel weit geöffnet, zum Fressen bereit. Doch ich weigerte mich, zuzufügen dem Wurm jegliches Leid. Denn ich bin zur Erkenntnis gekommen, das Leben wird gegeben und nur allzu schnell genommen. Darum liebe Mama höre, was ich dir zu sagen habe, Danke für deine Gabe, aber ich esse keine Regenwürmer.

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Das magische rote Sofa

Die Arbeitsaufgabe lautete: Schreib mit maximal 200 Wörtern und höchstens 20 Substantiven einen Text über ein rotes Sofa. Das ist dabei rum gekommen ;-)


„Kommen sie doch rein!“

„Nein danke, ich werde gleich abgeholt.“

Alles was er besaß, hatten sie eingepackt und mitgenommen, nur sein rotes Sofa konnte er retten. Sie hatten ihn darauf herausgetragen und einfach abgestellt. Zwangsräumung!

Zärtlich strich er darüber, er hatte es mit Elise zusammen am Straßenrand entdeckt. Nur sie zwei spürten die Magie, nahmen es mit. Sie stritten sich nie, sondern fühlten sich auf diesem Sofa geborgen und tief miteinander verbunden, bis Elise starb und ihn alleine zurück ließ. Es brach ihm das Herz, alles verlor seinen Sinn, bis jetzt.

„Da bist du endlich, ich habe auf dich gewartet.“ Glücklich schaut er sie an.

„Oh Ernest, wie sehr habe ich mich nach dir gesehnt.“

„Du bist so wunderschön.“ Eine Träne tropft herunter, ein stiller Zeuge.

Sie umarmen sich, schweben dahin, ihre irdischen Fesseln gesprengt.

„Was ist mit unserem Sofa?“

„Da wo wir hingehen brauchen wir es nicht mehr.“

Mit einem friedlichen Lächeln wird Ernest von den Sanitätern davon getragen.

Zwei sich innig Liebende spazieren unwissend vorbei. „Schau dir dieses schöne rote Sofa an, ist es nicht

wunderbar?“. Sie fühlen die Magie und nehmen es mit.

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Buchsymbiose

Hallo ihr Lieben,

 

vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich bei einem sehr spannenden Buchprojekt beworben, ins Leben gerufen von einer sehr sympatischen Düsseldorferin, und siehe da, ich darf mitmachen. Es geht darum, gemeinsam ein Buch zu schreiben. Ein Buch, viele verschiedene Autoren, jeder mit seiner eigenen Handschrift und doch, ganz am Ende formen alle Kapitel, eine große Geschichte, eine Symbiose.

 

 

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Verlorene Seelen

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Verlorene Seelen
"Nichts für schwache Nerven?" Lasst mich wissen wie ihr es findet :-).
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Buchrezension Der Qualastofont

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Der Qualastofont
Dies ist meine Buchrezension über ein flämisches Buch "De Qualastofont". Einige von euch kennen es. Es ist von einem bekannten Schriftsteller in Belgien. Würdet ihr dieses Buch an Hand meiner Rezension lesen oder eher nicht? Eure Meinung ist gefragt :-).
Rezension Qualastofont.pdf
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Kann jeder schreiben?

Spontan würde ich sagen, ja, ja und nochmals ja. Jeder kann schreiben. Mein ältester Sohn allerdings, würde mich jetzt wissend korrigieren.

"Mama, nicht jeder kann schreiben. Zum Beispiel Analphabeten oder Kinder die noch nicht zur Schule gehen. Die können das doch nicht. Die haben das nicht gelernt."

Was soll ich sagen, wo er Recht hat, hat er Recht. Aber es geht mir weniger um das Handwerkliche, sondern vielmehr um das "Gedanken zu Papier bringen".  Wie viele von uns haben in ihrer Jugend ein Tagebuch geschrieben? Oder gar Liebesbriefe, die nur so vor Schmalz tropften. Doch irgendwann hören die meisten damit auf, verliert es seine Wichtigkeit. Wer hat denn jetzt auch wirklich die Zeit sich hinzusetzen und zu schreiben? Kaum einer! Müde und erschöpft vom Alltag, gilt es am Ende des Tages die Füße hochzulegen und abzuschalten. Manche schaffen es noch mit ihren letzten Reserven ins Fitnessstudio oder den liegengebliebenen Haushalt zu erledigen. Da denkt keiner mehr daran etwas zu schreiben, außer vielleicht eine WhatsApp oder seinen Facebookstatus auf "müde" zu aktualisieren. Das richtige Schreiben bleibt aber gänzlich auf der Strecke. Was sehr schade ist, denn wer weiß wie viele tolle, spannende, traurige oder lustige Geschichten dadurch verloren gehen. Würdet ihr mir einen Gefallen tun? Schreibt mir hier unter dem Text bei Kommentare mal einen Satz, egal was. Lustig, traurig, gruselig, vielleicht etwas, was euch beschäftigt. Aber bitte nichts schmuddeliges oder beleidigendes, sondern einfach einen Satz, der euch gerade in den Sinn kommt. Ich bin gespannt was ihr zu "schreiben" habt. :-).

 

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Die Geschichte einer Untoten

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Die Untote
Ich freue mich über eure Meinung. Konstruktive Kritik ist erlaubt. Schreibt mir wie es euch gefällt....
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Arbeiten?

Eines Tages fragte mich eine gute Freundin: "Wann gehst du wieder richtig arbeiten?"

"Wieso? Ich arbeite doch? Ich schreibe."

"Damit verdienst du kein Geld. Ich meine richtig arbeiten. Wo du raus kommst unter Leuten."

"Aber genau das ist es doch, ich komme raus, nicht im klassischen Sinne, sondern in meiner Welt. Ich gehe auf Entdeckungsreise in meinem Kopf. Entdecke neue Gedanken und Geschichten und schreibe sie auf. Dabei vergesse ich die Welt um mich herum, die Zeit vergeht ohne das ich es merke. Wenn ich dann fertig bin oder Termine rufen, ist es wie eine Art aufwachen, auftauchen, schüttele ich meinen Kopf. Ich war draußen, weiter weg als jeder Andere. Und wer weiß, eines schönen Tages, vielleicht verdiene ich dann Geld mit dem was ich liebe. Ein Traum, der nur in Erfüllung gehen kann wenn ich es versuche.....

 

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Der Moment

Es gab diesen einen Moment, mitten in der Nacht, da wusste ich die Antwort wonach ich gesucht hatte.

Was will ich?

Es gab nur eine richtige Antwort für mich.

Schreiben!

Die Ketten meiner Kreativität sprengen und schreiben. Meine Gedanken durch mich hindurch fließen lassen und raus in die Welt entlassen.

Schreiben!

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